Niemand spricht über das Dazwischen

February 07, 2026
Niemand spricht über das Dazwischen
Veröffentlicht auf  Aktualisiert am  

Über den Familienalltag gibt es viele Bilder.
Die schönen Momente.
Das Lachen.
Die kleinen Hände am Tisch.

Was man seltener sieht, ist das Dazwischen.

Die Müdigkeit am Morgen.
Die Ungeduld vor dem Abendessen.
Das Chaos, wenn nichts so läuft wie geplant.

Und doch passiert genau dort das Wesentliche.


Das Dazwischen ist kein Scheitern

Wenn sich der Alltag schwer anfühlt, denken viele Eltern, sie müssten etwas ändern.
Strenger sein. Besser organisiert. Ruhiger.

Dabei ist das Dazwischen kein Zeichen dafür, dass etwas falsch läuft.
Es ist ein Zeichen dafür, dass Leben passiert.

Familienalltag ist kein gerader Weg.
Er besteht aus Übergängen, Pausen, Wiederholungen.
Aus Momenten, die nicht perfekt sind – aber echt.


Nähe entsteht nicht im Perfekten

Kinder brauchen keine durchgetakteten Tage.
Sie brauchen Erwachsene, die bleiben.

Auch dann, wenn es laut wird.
Auch dann, wenn Geduld fehlt.
Auch dann, wenn der Tisch nicht ordentlich aussieht.

Nähe entsteht nicht dort, wo alles stimmt.
Sondern dort, wo jemand da ist.

 

Essen ist Teil dieses Dazwischens

Gerade beim Essen zeigt sich das besonders deutlich.
Essen mit Kindern ist selten ruhig.
Es kleckert, dauert, unterbricht den Rhythmus.

Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist es ein Lernraum.

Kinder lernen hier nicht nur zu essen.
Sie lernen, sich zu orientieren.
Zu vertrauen.
Sich selbst wahrzunehmen.

Wenn sie sich sicher fühlen, darf Essen ein Prozess sein.
Langsam. Unordentlich. Ohne Druck.

Der Rahmen trägt, wenn alles andere wackelt

Oft versuchen wir, schwierige Momente mit Kontrolle zu lösen.
Dabei liegt die Entlastung häufig im Rahmen.

Vertraute Abläufe.
Wiederkehrende Rituale.
Dinge, die bleiben, wo kleine Hände sie erwarten.

Kindergeschirr ist kein Detail.
Es ist Teil dieses Rahmens.

Nicht, weil es den Alltag perfekt macht.
Sondern weil es ihn trägt.

Weniger Verrutschen.
Mehr Selbstständigkeit.
Mehr Ruhe – auch im Dazwischen.

 

Du bist genug, genau hier

Niemand muss jeden Moment geniessen.
Manchmal reicht es, da zu sein.

Zu begleiten.
Zu halten.
Zu bleiben.

Auch an Tagen, die niemand sieht.

Das Dazwischen zählt.
Und du auch.

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